Warum Heels besser sind als flaches Schuhwerk
Die eigene Weiblichkeit gekonnt unterstreichen
Die Frau - Objekt der Begierde für die Mehrzahl aller Männer. Lange Haare, weiche Züge und eine ansprechende Figur gelten als Sinnbilder für die Weiblichkeit, wecken Fantasien und werden immer wieder bewundert. Was viele Männer jedoch nicht wissen: Frauen wissen um ihre Wirkung beim anderen Geschlecht und genießen die Aufmerksamkeit, sofern sie nicht zu plump und ungeschickt zum Ausdruck gebracht wird. Figurbetonte Kleider, eine schöne Figur, Farbe im Gesicht oder auf den Nägeln, hohe Absätze - die Damenwelt nutzt sehr zum Wohlwollen der Herren der Schöpfung viele Möglichkeiten, ihre Weiblichkeit zu unterstreichen. Insbesondere aber der Verzicht auf das Tragen von flachen Schuhen zugunsten vermeintlich unbequemer Heels hat in der Vergangenheit viele Diskussionen ausgelöst. Sind die Schuhe wirklich so schrecklich wie ihr Ruf?
Die Diskussion über High Heels
Topaktuelle Damenschuhe sehen von Saison zu Saison unterschiedlich aus. Mal stehen bunte Farben im Vordergrund, mal werden schlichte und an das Design längst vergangener Zeiten anknüpfende Modelle bevorzugt erworben. Als Dauerbrenner aber erweisen sich High Heels: Schuhe, die mit einem Absatz in Höhe von 10 bis 14 Zentimetern ausgestattet sind. Die Bezeichnung "high heels" kommt aus dem Englischen und bedeutet schlicht und einfach "hohe Absätze". Da sich die Begrifflichkeit wirklich ausschließlich auf dieses Merkmal bezieht, gibt es diese Schuhe in vielen unterschiedlichen Formen: Als Stiefel etwa, als Sandalette oder Pumps. Durch die hohe Differenz zwischen Höhe des Sprunggelenks und Boden bewirkt das Tragen der High Heels eine Veränderung der Körperhaltung - das Gesäß sowie auch die Brust werden deutlicher betont. Wer sich auf den hohen Absätzen sicher bewegen kann, hat zudem einen besonders weiblichen, anregenden Gang, bei dem die Hüften sanft wiegen. Anders hingegen sieht es aus, wenn die Trägerin in den Schuhen nicht gehen kann und der kurze Weg über die Straße dem Spaziergang eines betrunkenen Vogels durchs das Gemüsebeet gleicht. Die Fortbewegung auf High Heels darf als Herausforderung gesehen werden - und liegt nicht jedem, der die Schuhe gerne tragen würde. Darüber hinaus wird von Medizinern und Orthopäden wiederholt auf die negative Auswirkungen des Tragen von High Heels verwiesen: So kommt es bei der Verwendung dieses Schuhtyps nach Ansicht der Fachleute besonders häufig zu Veränderungen am Fußskelett oder zur Verkürzung von Sehnen und Muskeln. Auch das Auftreten von Haltungsschäden ist besonders gefürchtet und die Durchblutung wird nachweislich eingeschränkt. Dafür aber erweist sich das Tragen von High Heels als ideales Training der Beckenbodenmuskulatur, welche nicht nur für den ordnungsgemäßen Verschluss von Blase und Darm zuständig ist, sondern auch beim Sex eine große Rolle spielt. Wenn man entsprechenden Studien Glauben schenken darf, ist die Wahrscheinlichkeit eines Orgasmus der Frau deutlich erhöht, wenn diese einen gut trainierten Beckenboden hat. Lässt sich das Tragen der High Heels vor diesem Hintergrund mit der Tatsache vereinbaren, dass gesundheitliche Risiken bestehen?
Eine moderate Lösung
Eine der wichtigsten Grundregeln des Lebens lässt sich auch in dieser Frage anwenden: Es ist nicht alles schwarz oder weiß - es gibt unendlich viele Farben dazwischen. Auf Schuhe bezogen bedeutet dies, dass es nicht darum geht, komplett auf die geliebten High Heels zu verzichten oder sie den ganzen Tag über zu tragen. Die Lösung liegt irgendwo in der Mitte. Wer die gesundheitlichen Risiken ernst nimmt, wird entsprechend mit der Problematik umgehen. Eine geeignete Maßnahme ist da beispielsweise das Mitführen von flachen Ersatzschuhen: Auf diese Weise lassen sich die High Heels nach einigen Stunden einfach austauschen und die Füße können auf diese Weise wieder entspannt werden. Wer häufig High Heels trägt, kann muskulären Veränderungen zudem auch mithilfe gezielter Übungen entgegenwirken. Auch Einlagen in den Schuhen, die den Druck auf den Vorderfuß reduzieren, können etwaige Risiken deutlich minimieren. Werden all diese Möglichkeiten beherzigt und ausgeschöpft, so können High Heels bedenkenlos getragen werden.